Der Bärlauch…
Magenstärkend und reinigend
Bärlauch gehört zum ersten frischen Grün im beginnenden Frühjahr. Er wächst vor allem in schattigen Wäldern in Europa von März bis Mai. Ab April bildet die Pflanze kleine weiße und sternförmige Blüten, die in kugeligen Dolden angeordnet sind.
Nicht zuletzt deshalb gilt er als stärkendes Nahrungs- und Heilmittel und überzeugt durch positive Wirkungen gegen Zivilisationskrankheiten wie Arteriosklerose oder Bluthochdruck.
Typisch sind seine länglichen, saftig grünen Blätter, die einzeln aus dem Boden wachsen und der intensive knoblauchartige Geruch, der entsteht, wenn man die Blätter zwischen den Fingern verreibt.
Bärlauch ist nicht nur geschmacklich beliebt, sondern auch gesund. Er enthält viel Vitamine (vor allem Vitamin C), Mineralstoffe sowie viele sekundäre Pflanzenstoffe.
Die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Bärlauch sind vorrangig auf schwefelhaltige Substanzen im Lauchöl zurückzuführen, insbesondere Alliin, Ajoen und Allicin, die auch für den charakteristischen Geruch verantwortlich sind.
Studien mit Extrakten der Pflanze offenbarten signifikante antisklerotische Wirkungen, die die Blutgefäße schützen.
Vorsicht beim Sammeln!!
Bärlauch kann leicht mit giftigen Pflanzen wie Maiglöckchen oder der Herbstzeitlosen verwechselt werden. Diese sehen ähnlich aus, sind aber hochgiftig!
Bärlauch wird in der Küche vielseitig verwendet. Besonders bekannt ist Bärlauchpesto, aber auch Suppen, Aufstriche, Kräuterbutter oder Salate werden damit verfeinert.
Wichtig ist, die Blätter möglichst frisch zu verwenden, da sie beim Trocknen viel Aroma verlieren.